Spital Rolle
Der Zusammenschluss Groupement Hospitalier de l’Ouest Lémanique „GHOL“ betreibt zwei Spitäler in Nyon und Rolle, wobei letzteres 1925 seine Türen öffnete. Dieses medizinische Zentrum hat seit seiner Eröffnung zahlreiche Veränderungen und Erweiterungen erfahren. Das Spital ist heute ein pneumologisches Zentrum mit 50 Betten, einer Cafeteria und einer Abteilung für Physiotherapie.
Hälg & Co. AG Genf – Plan-les-Ouates führte die vollständige Renovierung der Wärmeverteilungsanlagen, der Klima- und Lüftungsanlangen des gesamten Gebäudes durch. Die wesentliche Herausforderung bestand darin, diese Arbeit unter Aufrechterhaltung des Spitalbetriebs durchzuführen.
Wärme- und Kälteverteilung im Spital Rolle
Mit seinen 200 kW ermöglicht das Wärmeverteilungssystem nun die Versorgung der verschiedenen Einrichtungen des Spitals, aber auch den Komfort der Patienten in der Pflege. Das Kaltwasser wird aus dem Speicher mit einer Temperatur von 10/15 °C verteilt. Diese beiden Anlagen sind im Dachgeschoss installiert und bestehen aus vier Netzen:
- Kühldecken
- Entfeuchtung der Lüftung
- Induktionskonvektoren mit Holzverkleidung für einen Konferenzraum
- Einrichtungen im Souterrain, und zwar Ventilator-Konvektoren
Die Wärmeverteilung besteht aus zwei Radiatorennetzen und einem Lüftungsnetz.
- Zwei Radiatorennetze
Im Hinblick auf den Bereich 70/50 °C mussten die Heizelemente ausgetauscht werden, um mit einer Temperatur von 50/40 °C zu arbeiten und so die geltenden Normen erfüllen zu können. - Ein Lüftungsnetz
Es versorgt die Vorheiz- und Nachbefeuchtungseinheiten der drei Monoblöcke
Lüftung im Spital Rolle
Ein Lüftungs-Monobloc wurde wie geplant in einer Höhe von 2 cm eingesetzt. Hoch angebrachte Lüftungskanäle versorgen den grössten Teil des Gebäudes:
- Induktionskonvektoren des Konferenzraumes
- Zuluft für die Zimmer und Büros
Zwei weitere Monoblocs im Erdgeschoss ermöglichen die Luftaufbereitung in einer Cafeteria und einem Physiotherapieraum.
Die gewissenhafte Arbeit der Mitarbeitenden der Hälg & Co. AG sowie die enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der technischen Abteilung des GHOL sowie anderen Mitarbeitenden haben es ermöglicht, dieses Projekt erfolgreich abzuschliessen.